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| Handball:
(HSG Nordhorn) |
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Nach dem 33:26 in Wilhelmshaven: Mit breiter Brust nach Magdeburg
So ändern sich die Zeiten. Noch vor Beginn der Saison galt die HSG Nordhorn angesichts zahlreicher prominenter Spielerabgänge in Expertenkreisen als Team, das allenfalls Bundesliga-Mittelmaß verkörpert. Auch deshalb, weil die Spieler, die neu zur Mannschaft von Ola Lindgren stießen in Handball-Deutschland allenfalls Insidern bekannt waren. Börge Lund und Bjarte Myrhol kamen aus der norwegischen bzw. der ungarischen Liga, Daniel Kubes und Rastko Stojkovic von Erstliga-Vereinen, die im unteren Tabellendrittel zu finden waren. Wie sollte da eine Mannschaft zusammenwachsen, die um Europacup-Plätze spielen kann. Mitte März 2007 stehen die Dinge anders. Mit 35:11-Punkten aus 23 Saisonspielen und mit dem sechsten Platz in der Tabelle gelten die Nordhorner einigen Journalisten gar als möglicher Champions-League-Teilnehmer. Ulrich Hartmann, Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung, jedenfalls nennt in seiner Berichterstattung über das Spiel des VfL Gummersbach gegen den THW Kiel in Zusammenhang mit Spekulationen über die Quali zur europäischen Königsklasse die HSG Nordhorn in einem Atemzug mit den anderen fünf Spitzenteams der Liga. "Es ist vor dem letzten Viertel der Saison noch für sechs Mannschaften spannend: Kiel, Hamburg, Flensburg, Gummersbach, Magdeburg und Nordhorn." Soviel Reputation macht stolz. Kein Wunder: Mit 9:1-Punkten aus den ersten fünf Ligaspielen dieses Jahres festigten die Grafschafter ihren sechsten Platz in der Liga. Doch den Spekulationen über eine mögliche Teilnahme an der Champions League setzt HSG-Manager Bernd Rigterink rasch ein Ende. "Wir wollen die Kirche im Dorf lassen und hoffen, dass wir Platz sechs sichern und dieser Platz zur Quali für einen europäischen Wettbewerb reicht." Dazu müsste mindestens ein europäischer Pokalwettbewerb von einer deutschen Mannschaft gewonnen werden. In allen drei Wettbewerben sind allerdings noch Bundesligisten vertreten, sodass die Chancen gut stehen. Ob der Weg der HSG in dieser Saison noch über den sechsten Platz hinaus gehen wird, werden schon die nächsten beiden Begegnungen zeigen. Mit dem Gastspiel in Magdeburg am morgigen Dienstag (Anwurf 20.15 Uhr, live im DSF) und dem Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt am 11. April stoßen die Grafschafter auf unmittelbare Konkurrenten aus dem oberen Tabellendrittel. Doch die HSG geht mit gewachsenem Selbstbewusstsein in diese Richtung weisenden Spiele. Nach dem 33:26 (10:14)-Erfolg beim TV Großwallstadt, bei dem die Nordhorner vor allem in der zweiten Halbzeit überragend spielten, scheint vieles möglich. Bei aller Zurückhaltung weiß Rigterink sehr wohl, dass die Mannschaft der HSG "an guten Tagen jeden Gegner bezwingen kann". Aber am Ende wäre er wie das gesamte Umfeld der HSG froh, wenn das Ziel Platz sechs und Europacup-Teilnahme verwirklicht werden könnte. "Wenn am Ende mehr dabei herausspringen sollte", so der Manager, "wird in Nordhorn keiner böse sein." Nur noch wenige Stehplatz-Karten für das Heimspiel gegen Flensburg Der Run auf Karten für Heimspiele der HSG Nordhorn ist ungebrochen. So sind die Tickets für das Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt, das am Mittwoch, 11. April 2007 um 19.30 Uhr im Euregium angepfiffen wird, zum Großteil bereits verkauft. So sind lediglich noch 250 Stehplatzkarten für dieses Spitzenspiel zu haben. Wer also live dabei sein möchte, sollte sich beeilen. Karten können dabei in der Geschäftsstelle der HSG Nordhorn, Bahnhofstraße 16 in Nordhorn, abgeholt werden oder per Telefon (05921/79600), per Fax (05921/79613), per E-Mail (kontakt@hsgnordhorn.de) oder via Internet: (www.hsgnordhorn.de) geordert werden. Auswärtsspiel der HSG in Magdeburg live im DSF Das Deutsche Sportfernsehen (DSF) wird erneut eine Partie der HSG Nordhorn übertragen. Aus diesem Grund wird Match der Grafschafter in der Magdeburger Bördelandhalle gegen den SC Magdeburg vom 21. auf den 20. März vorverlegt. Das Spiel beginnt um 20.15 Uhr, die Übertragung bereits um 20.00 Uhr. Die Handball-Bundesliga erhält mit dem Fernsehspiel der Woche einen modifizierten Sendeplatz im DSF. Wie der Sender mitteilt, wird das jeweilige Spiel ab sofort um 20.15 Uhr, also zur "Prime-Time" angepfiffen. Der Handball-Dienstag im DSF beginnt damit jeweils um 20.00 Uhr. Wegen der Übertragungen im Internet bei sportdigital.tv haben sich auch etliche andere Anwurfzeiten der HSG verändert.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 21.03.2007, 18:26 Uhr
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